Freitag, 27. März 2015

Bento Nr. 25: Onigirazu! ... das kann ich auch, oder?



Beim Stöbern auf Daniis "Lecker Bento und mehr- Blog" bin ich über die Onigirazu gestolpert. Und weil Danii geschrieben hat, es ist erlaubt was gefällt, habe ich mir gedacht, das kann ich auch. Und so habe ich zu diesem Thema zwei Experimente gewagt. Hier nun das Ergebnis des Experiments Nr. 1:

Für das Bento hatte ich morgens im Bett die spontane Idee, mein Mittagessen mit ins Büro nehmen zu wollen und zwar als Onigirazu. Es gab also keinerlei Vorbereitung abends. Ich bin dann etwas früher als sonst in die Küche geschlichen und habe unterwegs gegrübelt wie ich nun so schnell den Reis gekocht und abgekühlt bekomme. Aber keine Chance das hätte zeitlich  einfach nicht gereicht. Aber erlaubt ist ja was gefällt, also warum nicht einfach Couscous reinpacken anstatt des Reis. Der ist in 5 Minuten fertig und so schlimm wird wohl die Kombination mit den Algenblättern schon nicht sein.

Zur weiteren Füllung habe ich in der Mikrowelle Tiefkühlspinat zu bereiten und zwei Spiegeleier gebrutzelt. Um die Onigirazu etwas interessanter zu gestalten habe ich die eine Hälfte des Couscous mit der bei uns so genannten "Kindersauce" abgeschmeckt. Dabei handelt es sich um ein Tomaten-Gemüse-Mark. Die zweite Hälfte habe ich mit Olivenöl und getrocknetem Basilikum verfeinert. Dann ging alles sehr schnell. Frischhaltefolie auslegen, Algenblatt drauf, dann eine Schicht Couscous, Spinat, Spiegelei und wieder Couscous. Das Algenblatt wie einen Briefumschlag falten und in die Frischhaltefolie wickeln. Dann durchschneiden und ab in die Box. Dazu gab es noch ein paar Cocktailtomaten. Arbeitsaufwand war so etwa 20 min.

Geschmacklich hat diese Kombinationerstaunlich gut funktioniert. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass die Algen sich wirklich mit dem Couscous vertragen. Aber das klappt prima. Allerdings hat sich das Onigirazu als etwas schwierig beim Essen erwiesen. Denn Couscous ist nun mal kein Klebreis und krümelt beim Reinbeißen schon ordentlich. Aber ok, von kleinen Widrigkeiten habe ich mich ja noch nicht aufhalten lassen. Mir haben auf jeden Fall die unterschiedliche Aromatisierung geschmeckt und die Kollegen, die mich beim Essen angetroffen haben, waren mächtig neugierig. Aber nein... alles meins... machmal kann ich nicht teilen.

2 Kommentare:

  1. Mmmm die sehen aber wirklich lecker aus und die Kombination mit Couscous kann ich mir gut vorstellen. Übrigens wenn ich Reis schnell abgekühlt bekommen möchte, nehme ich immer den Fön. Meiner pustet auch kalte Luft und damit ist der Reis in 5 Minuten kalt.
    Liebe Grüße Danii

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    1. Hallo Danii,
      Vielen Dank für Deine nette Rückmeldung! Der Föhn ist ein guter Tipp. Da bin ich noch gar nicht drauf gekommen. Das werde ich das nächste Mal unbedingt ausprobieren. :-) In den nächsten Tagen folgt dann noch Version Nummer 2. Auf jeden Fall sind die Onigirazu zur Zeit meine Favoriten. :-) Die sind einfach klasse.
      Liebe Grüße, Frauke

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