Mittwoch, 12. November 2014

Bento Nr. 24 - Der Tofu muss weg! Seidentofu-Bratinlinge mit Spinat


Nachdem das Essen diese Woche in der Kantine nicht so der Bringer ist und ich dank der Bento-Pack-Aktion immer noch schwer motiviert bin, habe ich mich im Kühlschrank auf die Suche nach Kandidaten fürs Bento gemacht. Und siehe da, da hat sich doch tatsächlich ganz unten ein Seidentofu verschanzt, um seinem Schicksal zu entgehen. Aber keine Chance, einen Tag vor dem offiziellen Verfallsdatum ist er mir in die Finger geraten. Hmm... aber was tun mit 400 g Seidentofu?

Das allwissende Internet wusste Rat und so habe ich mir basierend auf der Webseite veganwave meine Seidentofu-Bratlinge mit Spinat zusammengebastelt.

Zutaten:

  • 400g Seidentofu
  • 125 g TK-Spinat
  • grobe Haferflocken
  • Couscous
  • Salz, Pfeffer und Chili-Flocken
  • Pflanzenöl
Zuerst habe ich den Spinat nach Anleitung in der Mikrowelle aufgetaut. Währenddessen den Seidentofu in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen schön klein rühren. Ich habe ihn nicht abtropfen lassen. Dann den Spinat hinzugeben und mit einem Kochlöffel unter rühren. Das empfiehlt sich, weil sich sonst der Spinat im Schneebesen verheddert und nicht mit dem Tofu vermischt wird. An dieser Steller habe ich nun Couscous und Haferflocken unter gemischt bis eine formbare Masse entstanden ist. Da ich das aus dem Gefühl herausgemacht habe, kann ich leider nicht genau sagen wie viel Haferflocken und Couscous in den Bratlingteig geraten sind. Auf jeden Fall nicht zu viel sonst werden die Bratlinge zu trocken. Leider hatte ich auch nur 125 g Spinat. Die doppelte Menge wäre meiner Meinung nach noch besser gewesen. Jetzt das Ganze sehr beherzt abschmecken. Tendenziell mehr als man meint. Denn der Tofu absorbiert sehr viel Geschmack. Jetzt müssen die Bratlinge nur noch in der Pfanne mit reichlich Pflanzenöl angebrutzelt werden. Ich habe sie auf jeder Seite etwa 3 bis 4 Minuten gebraten. Anschließend einfach auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen. Das Ergebnis ist herrlich. Die Bratlinge sind außen schön kross und innen sehr saftig dank des Seidentofus und genau mein Ding. Da ging es Herrn T nicht besser, der hat am nächsten Tag immerhin 5 auf einmal weggespachtelt. 

Im Bento habe ich die Bratling mit einer Brottasche gefüllt mit Salat und Spiegelei kombiniert. Dazu gab es einen Karotten-Apfel-Ingwer-Walnuss-Salat. Das Rezept poste ich hier nicht. Denn außer den genannten Zutaten gab es eine schlichte Salatsauce mit Olivenöl und weißem Balsamico. Zum Dippen hab ich mir noch ein Jogurtsauce mit etwas grünem Tabaso, Zitronensaft, Salz und Pfeffer gemacht. Das Ergebnis sah dann etwas hektisch zusammengeworfen so aus, weil ich mal wieder so in Eile war. Vielleicht nicht mein schönstes Bento aber definitiv sehr lecker.


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