Montag, 10. November 2014

Bento Nr. 23 - Kürbisrisotto mit karamellisierten Walnüssen


Dank der tollen Bento-Pack-Aktion anlässlich des 5. Geburtstag von Token's bento-lunch-blog habe ich mich auch - nach einer gefühlten Ewigkeit - aufgerafft wieder mal Bentos für Herrn T und mich zu machen. Zur Zeit bin ich immer noch auf dem "Einfach"-Trip viel mit möglichst unverarbeiteten Zutaten zu erreichen. Deswegen habe ich es mit einem Risotto und schlichtem Obst und Gemüse versucht.

Das Kürbisrisotto mit karamellisierten Walnüssen habe ich im Thermomix zubereitet allerdings nicht ohne ein gefundenes Rezept mal wieder ein wenig an unserem Kühlschrankinhalt anzupassen.

Zutaten:
  • 1 Zwiebel
  • 25 g Olivenöl
  • 250 g Risottoreis
  • ca. 200 g Hokaidokürbis in kleine Würfel geschnitten
  • 150 g trockener Weißwein
  • 700 g Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer und evt. etwas Muskat
  • 25 g Butter
  • 3 gehäufte EL geriebener Parmesan
Die Zwiebel in den Mixtopf geben und 3 sec Stufe 4 klein häckseln. Das Olivenöl hinzugeben und alles für 3 min in der Stufe 1 bei 100 Grad anschwitzen. Jetzt den Reis hinzugeben und weitere 3 min bei 100 Grad im Linkslauf weiter dünsten. Nun mit dem Weißwein ablöschen und ca 3 sec. Stufe 3 verrühren. Nun den Kürbis hinzugeben und mit der Gemüsebrühe auffüllen. Jetzt ganz wichtig den Meßbecher beiseite legen, damit der Wasserdampf aus dem Topf entweichen kann. Alles für 22 min im Linkslauf des Rührmodus bei 100 Grad köcheln. Danach die Butter und den Parmesan vorsichtig unterrühren und mit Salz, Pfeffer und nach Belieben mit Muskat abschmecken.Alles in allem ist es mit Hilfe des Thermomix super einfach um nicht zu sagen idiotensicher.

Weil ich ja gerne ein bisschen was auf meine Reisgerichte drauf streue, musste ich dieses Mal erfinderisch sein. Es war nicht mal eine Sorte Kräuter im Haus. Also habe ich ein Handvoll Walnüsse gehackt und vorsichtig in der Pfanne mit karameliertem Zucker, einem Hauch Salz und ein paar Chiliflocken ummantelt. Oh weh, es ist ein Wunder das überhaupt noch Walnüsse zum Drüberstreuen übrig geblieben sind. Die Dinger haben einen fatalen Naschfaktor. Herr T war völlig hin und weg. Deswegen musste ich abends die Vorräte sichern, sonst hätte es am nächsten Tag kein Bento gegeben. Mit diesem Werk bin ich sehr zufrieden. Und wenn es nach Herrn T geht, sollte es beim nächsten Mal doch bitte die doppelte Portion Risotto geben. Ui, das ist echt viel.

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